Hapkido

Der koreanische Name lässt sich in seinen drei Silben wie folgt übersetzen: „Hap“ bedeutet „Harmonie" und meint damit das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist. „Ki“ ist ein Element asiatischer Philosophie und bezeichnet die Lebens- und Körperenergie, im Hapkido wird sie gezielt genutzt. „Do“ heißt „Weg“ und meint den Weg der Technik, des Lebens und der Lehrmethode. Das komplexe Hapkido besteht aus verschiedenartigen Elementen z.B.:

Hoshinsul (Handtechniken) umfasst den Einsatz von Techniken zur Verteidigung gegen Angriffe. Zu den Angriffen zählen unbewaffnete Angriffe, wie armfassen, würgen, umklammern des Körpers, Schläge und Tritte, sowie bewaffnete Angriffe. Die Möglichkeiten zur Abwehr im Hapkido sind vielartig und können situationsbezogen gewählt werden. Hebel, z. B. am Handgelenk des Gegners, erlauben das kontrollierte Ausüben von Schmerzen, ohne dabei dauerhaften körperlichen Schaden anzurichten. In der Nahdistanz nutzt der Hapkidoin auch häufig Würfe. Der Angreifer wird durch einen Wurf desorientiert und zu Boden geworfen.

Nak-Bob (Fallschule) ist die Voraussetzung zum Üben der Hoshinsul Techniken. Man erlernt die Fähigkeit, einen Sturz abzufangen ohne sich zu verletzen und sich schnellstmöglich wieder vom Boden zu erheben.

Chok-Sul (Fußtechniken). Die Fußtechniken des Hapkido sind mit denen des Taekwondo verwandt, was auf das gemeinsame koreanische Erbe zurückgeht. Im Hapkido werden jedoch viele Techniken differenziert ausgeführt. Hoch ausgeführte Tritte werden im Nahkampf zum Beispiel tief eingesetzt.

Chirugi-Sul (Schlagtechniken). Schlagtechniken werden im Hapkido in der Regel auf die besonders empfindliche Stelle des Gegners und seine Nervenpunkte eingesetzt.

Ein Probetraining ist nach vorheriger Absprache jederzeit möglich!